12 Künstler aus Deutschland und ein japanischer Kollege aus Schweden arbeiteten 10 Tage in ihren unterschiedlichen Gewerken: Eichenholz vom Festland, Granitfindlinge, Stahl. Die Organisatoren und die Gemeinde Sylt hatten die alte Arena neben der Bauruine des neuen Seewasserschwimmbades wieder hergerichtet und mit Pavillionzelten als Künstlerarbeitsplätze ausgestattet. Die Arbeitsbedingungen für die Künstler waren sehr gut, das Wetter auch mal sehr schlecht.
Die entstandenen Werke waren so unterschiedlich wie die beteiligten Künstler, alle Objekte wurden am Ende von dem ehemaligen Pastor Giessen zur Finanzierung des Symposiums in einer Großveranstaltung versteigert.
Die Eich-Knolle von Ingo Warnke ging aufs Festland an eine Privatgalerie bei Lübeck.
Am 3.Dezember fand sich ein Team des NDR-Fernsehens mit Verena Püschel im Atelier „Heiliger Schein“ ein, filmte und interviewte die beiden Künstler. Anschließend ging es noch nach Kirchbarkau um Ingo Warnkes „Zeitenturm“ näher unter die Lupe zu nehmen.
Schon am Nikolaustag wurde es bei „Schleswig-Holstein 18:00“ gesendet. Leider ist der Beitrag zwischenzeitlich aus der NDR-Mediathek verschwunden, wird jedoch am 29.12. um 18:00 noch einmal auf NDR wiederholt.

Im Oktober/November war Ingo Warnke auf Einladung einige Wochen in Argentinien unterwegs, auch um seine Werke vorzustellen.
Dabei besuchte er drei Schulen, die an dem Austauschprojekt Somos Vos - meine Welt / deine Welt von Kiel KrearTiv teilgenommen hatten, und stellte seine Schulprojekte aus Deutschland vor.
Außerdem bereitete Ingo das Gaucho-Porträt-Projekt vor. Zentrale Figur dabei ist Antonio Perejra, der Großvater eines ehemaligen Bildhauerei-Praktikanten. Er war ein bekannter Gaucho und fand sogar Erwähnung in einem argentinischen National-Epos über einen Gaucho-Helden. Für die im Bau befindliche Bar in St. Antonio de Arrecco, der Metropole der Gaucho-Tradition in der Pampa im Westen von Buenos Aires soll eine Büste des Großvaters hergestellt werden. Zur geplanten Eröffnung im Herbst 2011 soll sie persönlich über den Atlantik gebracht werden.
Schlechtes Wetter - gut Stimmung: viele Kunstinteressierte nutzten den Tag, um sich über das aktuelle Schaffen an diesem künstlerisch relevanten Ort in Schleswig Holstein zu informieren und mit den Künstlern Frau Doll, Herrn Reisener und Herrn Warnke fach-zu-simpeln. Manche Besucher legten selbst Hand an das Material ( unter fachkundiger Anleitung versteht sich ... ).
Rauch verweht,
Wasser verrinnt,
Zeit vergeht,
Neues beginnt.
10 Jahre Galerie – das feierte die Galeristin mit einer Ausstellung unter Beteiligung von 31Künstlern, darunter auch Ingo Warnke.
Dieses Jahr versammelt sich die Künstlergruppe der Bothkamper Mühle unter dem „leckenden Hahn“ - im ehemaligen Landgasthof Leckerhölken. Der Name des Ausstellungsprojektes ist auch Programm: Die Künstler nehmen direkten Bezug auf Raum und Historie des Ortes. Kunstinstallationen verbinden sich mit Performance und Musik.
Einführung von Julia Sutter, Kreismuseum Plön
Beteiligung: Arno Falk, Angela Viain, Arno Neufeld, Katja Plaehn, Anne Blockhardt, Gisela Milse, Susanne Koch, Julika Müller, Ingo Warnke, Wilko Ossoba, Wübke Rohlfs Grigull
Anläßlich der Landesgartenschau in Niedersachsen wurde der Tiegel Teil einer Landschaftsinstallation mehrer Künstler. Gemeinsam ist allen Werken die Integration in einen künstlich angelegten Lauf fließenden Wassers.
Eine Auswahl der 56.Landesschau des Bundes Bildender Künstler Schleswig-Holstein ging auf Reisen - und das Rad von Ingo Warnke ist mit dabei. Sowohl in de Rathausgalerie als auch in der beteiligten „Galleri BOA“ werden Werke Schleswig-Holsteinischer Künstler noch bis Ende März 2010 ausgestellt.
Ein erster örtlicher Bericht (norwegisch, natürlich)


© by Ingo Warnke | Bildhauer, Sculptor, Schleswig-Holstein, Hamburg